Wenn eine besondere Form der Kommunikation - nämlich die mit dem Helfer - dazu führen kann, daß das „Problem“ vergeht, dann kann das nichts anderes bedeuten, als daß die bis dahin stattgefundene„gewöhnliche“ Kommunikation entscheidend daran beteiligt war, das „Problem“ aufrecht zu erhalten. Daher sollten wir uns zu aller erst und vor allem mit der Frage befassen, wie wir mithelfen, Probleme zu erhalten.
Eine gelungene Kombination einer anschaulichen Einführung in die Theorie systemischer Sozialarbeit mit einem methodischen und einem Praxisteil, der die Umsetzung der Theorie in die Diagnostik und Interventionsmöglichkeiten liefert. Für systemisches Verständnis sozialer Problemsituationen wichtige Begriffe wie Wechselwirkung und Rückkoppelung, Symptom, Metakommunikation, Systemgrenzen und Eskalation von Problemen, werden verständlich erklärt, ein grundsätzliches systemisches Verständnis von Sozialarbeit entwickelt und die folgernden Handlungsmöglichkeiten in vielen Beispielen aus der Praxis des Autors und seiner Supervisanden dargestellt. Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Sozialtherapeuten und alle im Sozialbereich Tätigen finden hier Zugang zu den Grundsätzen systemischen Denkens sowie viele Anregungen zur Reflexion sowie zur Entwicklung gezielter und kreativer Interventionen in ihrer Praxis.
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