Die Grundprinzipien systemischen Denkens

  • Vernetzung

Jedes Geschehen hängt mit allem zusammen, was rundherum geschieht. Ein Element oder wenige Elemente alleine zu untersuchen, gibt verfälschte Ergebnisse.

  • Konstruktivistisches Paradigma

Jede unterschiedliche Beschreibung erzeugt eine unterschiedliche Wirklichkeit. Wie immer wir es ansehen, kommt etwas anderes heraus.

  • Selbsterhaltung:

Zustände, die über längere Zeit existieren, haben eine Mechanismus, sich selbst aufrecht zu erhalten. Eine Dauerhaftigkeit per se gibt es nicht.

  • Zirkularität:

Das Ende einer Kausalkette ist selbst wieder Ursache für den nächsten Anfang. Was wir von einem Ursprung herleiten, kann nur dann existieren, wenn es sich auch jetzt noch "selbst verursacht".

  • Einbeziehung des Beobachters:

Die Trennung des Beobachters vom Beobachteten ist eine Fiktion: Wir müssen immer unsere eigenen Wirkungen mitbedenken.


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