WAS BEDEUTET DIVERSITY?
Diversity bedeutet zunächst lediglich Vielfalt, und beinhaltet individuelle, vor allem aber kategoriale Unterschiedlichkeit, wie z.B. die sechs Kerndimensionen Geschlecht, sexuelle Orientierung, Alter, Hautfarbe, Migrationshintergrund, körperliche Fähigkeiten.
In der von uns verwendeten weiteren, relativierenden Definition fokussieren wir auf jene Differenzkategorien, die in einer jeweiligen Situation wichtig werden. Dieser Zugang über die diversityrelevanten Dimensionen ermöglicht Entwicklung.
WAS IST MANAGING DIVERSITY?
Managing Diversity bedeutet, soziale Prozesse in Gruppen & Organisationen so zu gestalten, dass vorhandene Vielfalt - in der Arbeitswelt mittlerweile ein Faktum - gezielt genutzt werden kann.
Managing Diversity wird zumeist mit einer doppelten Begründung eingeführt: es geht um ethisch-rechtlichen Forderungen, wie z.B. Gleichbehandlungs-Gesetzgebungen, aber auch um einen „business case“, eine Management- Orientierung insbesondere in den Feldern Personalmanagement und Arbeitsorganisation. Der betriebswirtschaftliche Nutzen von Managing Diversity liegt in der Stärkung langfristiger Wettbewerbsfähigkeit, weil Personalressourcen gezielt genutzt statt ausgegrenzt werden.
Unser Konzept enthält darüber hinaus einen Ansatz zur politischen Bildung. Dabei fokussieren wir auf die soziale Konstruktion von Differenz, und wie darüber:
FÜNF THESEN ZUM SYSTEMISCHEN MANAGING DIVERSITY
Mehr zu Systemischem Managing Diversity: pdf-Download
Über die Konstruktion von Wirklichkeit: Systemisch denken im „Managing Diversity“.
MIT WELCHEN LEITFRAGEN ARBEITEN WIR IM SYSTEMISCHEN MANAGING DIVERSITY?
WELCHE DIVERSITY-KOMPETENZEN HALTEN WIR FÜR WICHTIG?
Wahrnehmen
Das bezeichnet die Fähigkeit, die eigenen Reaktionen und die eigenen Wirkungen auf andere wahrzunehmen, zu beobachten und zu benennen.
Dadurch wird eine Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle in sozialen Kontexten gefördert; Es wird spürbar, dass Handlungen, Erwartungen, Beschreibungen, Gefühle zwischen der je einzelnen Person und ihrer Umgebung sich ständig gegenseitig bedingen.
Reflektieren
Hier geht es um das Bewusstmachen eigener Werte, Kommunikationsstile und handlungsleitender Annahmen, und wie das in Gegenüberstellung zu anderen erlebt wird. Es geht aber auch um das Bewusstmachen der funktionalen Bedeutung dieser Annahmen für Organisationen.
Konstruieren
In einem weiteren Schritt werden passende „Spielregeln“ für den Umgang mit Vielfalt entwickelt. Dazu gehören auch passende „Spielregeln“ für den Umgang den sich aus Vielfalt ergebenden Spannungen und Konflikten.
Handeln
Handeln im Diversity-Kontext setzt Ambiguitätstoleranz voraus. Das ist die Fähigkeit, bei widersprüchlichen Gefühlen, Botschaften und Situationen handlungsfähig - sowohl mit sich selbst in Kontakt als auch für andere offen - bleiben zu können. Dadurch erschließen sich neue Gestaltungsspielräumen.
Vermitteln
Erwerben von Know-how und kreativen Handlungsstrategien, um Diversity-Lernen im jeweils eigenen Organisationsumfeld fördern und weitervermitteln zu können.
Intervenieren
Management des Sozialen: Fähigkeit des Gestaltens sozialer Prozesse im konkreten Arbeitsumfeld.
Gelungenes Management des Sozialen ermöglicht es, effektive Lösungsstrategien für unterschiedliche Situationen zu finden und einzusetzen, und passende Strukturen für diverse Anforderungen schaffen zu können.
WIE VERMITTELN WIR DAS? - UNSERE ANGEBOTE
Kontakt für alle Angebote: asys@aon.at
