Internationale Fachtagung

Integration
Rehabilitation
(Re)Sozialisierung

 

 

Polizei als Instanz staatlicher Integration, Rehabilitation, Sozialisation und Resozialisation

Friedrich Kovar

Die Polizei ist eine staatliche Institution.

Sie übernimmt Aufgaben für die Gesellschaft, und wirkt damit innerhalb der Gesellschaft.

Ein großer Teil polizeilicher Aufgabenstellung kann als "soziale Arbeit" (nicht aber als "Sozialarbeit") verstanden werden.

Die polizeilichen Lösungen für "soziale Aufgaben" müssen von den Befugnissen der Polizei abhängig gemacht werden.

Geltende Befugnisse für polizeiliche Aufgabenerfüllungen können im Sinne der Verhältnismäßigkeit teilweise auch mit Befehl und Zwang durchgesetzt werden.
Diese "polizeilichen sozialen Aufgaben" berühren auch die Bereiche Integration, Rehabilitation, Sozialisation (in Vorbildwirkung) und Resozialisation.

Aber wo genau?

  • Wo werden diese "Berührungspunkte" von der Einzelnen oder vom Einzelnen in der Gesellschaft wahrgenommen?
  • Wo werden sie von der Gesellschaft eingefordert?
  • Wo hat die Polizei einen "Nachholbedarf"?
  • Wo liegen die Schnittstellen zwischen Sozialarbeit und polizielich-sozialer Arbeit?
  • Reichen die derzeitigen Befugnisse der Polizei zur Bewältigung "sozialer Aufgaben" aus?
  • Will die Gesellschaft überhaupt diese Berührungspunkte mit der Polizei, oder sollten diese der Sozialarbeit gänzlich überlassen bleiben?

Im Workshop sollen diese Fragen ergänzt und strukturiert aufgearbeitet werden.

Als erster Lösungsansatz soll für das Bundesministerium für Inneres ein Masterplan erarbeitet werden, in dem dargelegt wird, wo Berührungspunkte der Polizei zur Integration, Rehabilitation, Sozialisation und Resozialisation vorhanden sind und Kompetenzen in Zusammenarbeit mir der Sozialarbeit wichtig wären.

 

 

 

Mit Unterstützung der EU/Grundtvig2