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Unsere
Lehrgänge
Bis
vor einigen Jahren konnten Menschen aus sozialen Berufen systemische Fortbildung
nur aus Literatur, die sich in erster Linie im familientherapeutischen
Bereich entwickelt hat, und aus familientherapeutischer Weiterbildung
beziehen. Das führte häufig dazu, daß diese Personen in paratherapeutische
und therapeutische Bereiche abwanderten. Damit blieben die Belange der
Ursprungsberufe in systemischer Hinsicht oft vernachlässigt.
Der
Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision
(ASYS) bietet seit 1990 Fortbildung für Systemische Arbeit in sozialen
Berufen an - auch im Rahmen der internen Fortbildung sozialer Institutionen.
Unser Konzept bezieht sich auf die systemischen Grundprinzipien:
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Vernetzung:
Jedes Geschehen hängt mit allem zusammen, was rundherum geschieht.
Ein Element alleine zu untersuchen, gibt verfälschte Ergebnisse.
Konstruktivistisches
Paradigma:
jede unterschiedliche Beschreibung erzeugt eine andere Wirklichkeit.
Selbsterhaltung:
Zustände, die über längere Zeit existieren, haben
einen Mechanismus, sich selbst aufrecht zu erhalten.
Zirkularität:
Das Ende einer Kausalkette ist selbst wieder Ursache für
den nächsten Anfang.
Einbeziehung
des
Beobachters:
Die Trennung des Beobachters vom Beobachteten ist eine Fiktion:
Wir müssen immer unsere eigenen Wirkungen mitbedenken.
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Diese
Prinzipien werden in den Arbeitsgebieten der TeilnehmerInnen in Analyse
und Anwendung umgesetzt. Neben der Entwicklung eines systemischen Methodeninventars
wird der Einsatz klassischer Methodik mit systemischem Denk-Hintergrund
geübt. Spezielles Augenmerk wird auf das Bewußtsein der eigenen
Mitverflechtung, auf die Auseinandersetzung mit größeren Systemen,
mit Organisationen, mit der Verflechtung von mehreren Institutionen in
Einzelfallproblemen und auf die Entwicklung kreativer Lösungsansätze
gelegt.
Das Systemische Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe
besteht aus 5 Seminaren und einer etwa einjährigen Supervisionsgruppe
und umfasst 208 Stunden.
Nach deren Absolvierungl können
Sie eine Diplomarbeit verfassen und mit dem Systemischen Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe abschließen.
Dieser
Lehrgang ist im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.
Nähere Informationen:
http://www.wba.or.at/anbieter/akkreditierte_angebote.php?id=84
Der Supervisionslehrgang nach den Richtlinien der ÖVS (Österreichische Vereinigung für
Supervision) vermittelt zunächst die Grundprinzipien Systemischen
Denkens und deren Umsetzung in der Beratungsarbeit; in einem zweiten Schritt
dann die Umsetzung des Gelernten in die supervisorische Praxis auf drei
Ebenen:
Jedem erfahrungsorientierten Seminar folgt ein Theoriemodul. Diese Theoriemodule
dienen dem Verankern theoretischer Modelle in der Supervision. Theoriekonzepte
werden jeweils in den Praxisbezug des vorangegangenen Seminars gestellt.
Die Methodik-Seminare dienen dem Kennenlernen und Üben des Methodeninventars
für die supervisorische Praxis. Im Zentrum steht die Fähigkeit
des/der SupervisorIn, Sichtweisen einzuführen und zu verändern,
neue Sichtweisen und Möglichkeiten zu erschließen.
Begleitend werden die KandidatInnen in Peergroups das Gelernte je persönlich
gestalten und integrieren. Jede Peergroup bereitet eine schriftliche Abschlußarbeit
sowie eine Abschlußpräsentation vor, die im Abschlußseminar
vorgestellt und kritisch gewürdigt wird.
Der Lehrgang schließt mit dem Diplom für
systemische Supervision des ASYS ab und ist
anerkannt von der Österreichische
Vereinigung für Supervision (ÖVS) .
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Zulassung
und Abschluß
Die
Ausbildung ist berufsbegleitend. Die Zugangsbedingung und der Abschluß
sind unterschiedlich, je nachdem, ob Sie nur den Basislehrgang machen
wollen oder die Supervisionsausbildung.
Für
das Systemisches Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe gilt:
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Zulassung:
Abschluß:
Jede/r
TeilnehmerIn schließt den Lehrgang mit einer schriftlichen
Diplomarbeit ab, die eine gründliche Auseinandersetzung mit
einem Fall, einem Tätigkeitsfeld oder einer grundsätzlichen
Frage systemischer Theorie und Praxis darstellt. Diese Arbeiten
sind ebenso als Abrundung der Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen
zu verstehen wie auch als Beitrag zur Entwicklung einer sytemisch-sozialberuflichen
Theorie. Sie sollen daher einerseits das Verständnis der KandidatIn
für die Systemische Arbeit belegen, andererseits als Artikel
über Systemische Arbeit publizierbar sein.
Der Lehrgang schließt ab mit dem Systemischen Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe.
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Für
die Supervisionsausbildung gilt:
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Zulassung (entsprechend den Bedinguingen der ÖVS):
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Alter
27 Jahre, 5 Jahre Berufspraxis
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Abgeschlossene
human- oder sozialwissenschaftlich fundierte Ausbildung (Universität,
Fachhochschule, Akademie) oder ein dokumentiertes Äquivalent
-
Einschlägige
Vorbildung in Selbsterfahrung und für die Supervision relevante
Weiterbildung zusätzlich zur Berufsausbildung (mindestens
60 Stunden)
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60
Stunden Supervisionserfahrung im Einzel- und Mehrpersonen-Setting
in den letzten 10 Jahren
Abschluß:
Für den Abschluss ist die Präsenz bei mindestens 80% der Seminare
sowie die volle Erfüllung des Praxisteils erforderlich. Jede/r TeilnehmerIn
schließt den Lehrgang mit einer schriftlichen Diplomarbeit ab, die
eine gründliche Auseinandersetzung mit einem Fall, einem Tätigkeitsfeld
oder einer grundsätzlichen Frage systemischer Supervision darstellt.
_Die Arbeit wird in Form eines in sich geschlossenen wissenschaftlichen
Textes abgefasst, und umfasst mindestens 30 Seiten.
Diese
Arbeiten sind ebenso als Abrundung der Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen
zu verstehen wie auch als Beitrag zur Entwicklung einer systemisch-supervisorischen
Theorie. Sie sollen daher einerseits das Verständnis der KandidatIn
für die Systemische Supervision belegen, andererseits als Artikel
über Systemische Supervision publizierbar sein.
Jede
Abschussarbeit wird von eine/r BegutachterIn aus dem Ausbildungsteam
betreut und beurteilt.
Bei
Differenzen wird ein/e andere AusbildnerIn als ZweitgutachterIn
beigezogen.
Der
Lehrgang schließt mit dem von der Österr. Vereinigung für Supervision (ÖVS) anerkannten Diplom für systemische
Supervision.
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