Fortbildungs-
Lehrgänge

Systemisches Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe
Sozialarbeit - Sozialpädagogik - Psychologie - Pädagogik - Heilpädagogik - Pflege - Sozialberatung

Lehrgang systemische Supervision

Nächster Lehrgangsbeginn: Oktober 2013

gemeinsam mit
Akkreditiert durch die Weiterbildungsakademie Österreich

Unsere Lehrgänge

Bis vor einigen Jahren konnten Menschen aus sozialen Berufen systemische Fortbildung nur aus Literatur, die sich in erster Linie im familientherapeutischen Bereich entwickelt hat, und aus familientherapeutischer Weiterbildung beziehen. Das führte häufig dazu, daß diese Personen in paratherapeutische und therapeutische Bereiche abwanderten. Damit blieben die Belange der Ursprungsberufe in systemischer Hinsicht oft vernachlässigt.

Der Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision (ASYS) bietet seit 1990 Fortbildung für Systemische Arbeit in sozialen Berufen an - auch im Rahmen der internen Fortbildung sozialer Institutionen.
Unser Konzept bezieht sich auf die systemischen Grundprinzipien:

  • Vernetzung:
    Jedes Geschehen hängt mit allem zusammen, was rundherum geschieht. Ein Element alleine zu untersuchen, gibt verfälschte Ergebnisse.

  • Konstruktivistisches Paradigma:
    jede unterschiedliche Beschreibung erzeugt eine andere Wirklichkeit.

  • Selbsterhaltung:
    Zustände, die über längere Zeit existieren, haben einen Mechanismus, sich selbst aufrecht zu erhalten.

  • Zirkularität:
    Das Ende einer Kausalkette ist selbst wieder Ursache für den nächsten Anfang.

  • Einbeziehung des
     Beobachters:

    Die Trennung des Beobachters vom Beobachteten ist eine Fiktion: Wir müssen immer unsere eigenen Wirkungen mitbedenken.

  • Diese Prinzipien werden in den Arbeitsgebieten der TeilnehmerInnen in Analyse und Anwendung umgesetzt. Neben der Entwicklung eines systemischen Methodeninventars wird der Einsatz klassischer Methodik mit systemischem Denk-Hintergrund geübt. Spezielles Augenmerk wird auf das Bewußtsein der eigenen Mitverflechtung, auf die Auseinandersetzung mit größeren Systemen, mit Organisationen, mit der Verflechtung von mehreren Institutionen in Einzelfallproblemen und auf die Entwicklung kreativer Lösungsansätze gelegt.

    Das Systemische Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe besteht aus 5 Seminaren und einer etwa einjährigen Supervisionsgruppe und umfasst 208 Stunden.
    Nach deren Absolvierungl können Sie eine Diplomarbeit verfassen und mit dem
    Systemischen Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe abschließen.
    Dieser Lehrgang ist im Rahmen der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert. Nähere Informationen:

    http://www.wba.or.at/anbieter/akkreditierte_angebote.php?id=84


    Der
    Supervisionslehrgang nach den Richtlinien der ÖVS (Österreichische Vereinigung für Supervision) vermittelt zunächst die Grundprinzipien Systemischen Denkens und deren Umsetzung in der Beratungsarbeit; in einem zweiten Schritt dann die Umsetzung des Gelernten in die supervisorische Praxis auf drei Ebenen:
    Jedem erfahrungsorientierten Seminar folgt ein Theoriemodul. Diese Theoriemodule dienen dem Verankern theoretischer Modelle in der Supervision. Theoriekonzepte werden jeweils in den Praxisbezug des vorangegangenen Seminars gestellt.
    Die Methodik-Seminare dienen dem Kennenlernen und Üben des Methodeninventars für die supervisorische Praxis. Im Zentrum steht die Fähigkeit des/der SupervisorIn, Sichtweisen einzuführen und zu verändern, neue Sichtweisen und Möglichkeiten zu erschließen.
    Begleitend werden die KandidatInnen in Peergroups das Gelernte je persönlich gestalten und integrieren. Jede Peergroup bereitet eine schriftliche Abschlußarbeit sowie eine Abschlußpräsentation vor, die im Abschlußseminar vorgestellt und kritisch gewürdigt wird.
    Der Lehrgang schließt mit dem
    Diplom für systemische Supervision des ASYS ab und ist anerkannt von der Österreichische Vereinigung für Supervision (ÖVS) .

     

    Zulassung und Abschluß

    Die Ausbildung ist berufsbegleitend. Die Zugangsbedingung und der Abschluß sind unterschiedlich, je nachdem, ob Sie nur den Basislehrgang machen wollen oder die Supervisionsausbildung.

    Für das Systemisches Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe gilt:

    Zulassung:

    • Der Lehrgang "Systemisches Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe" ist zugänglich für alle Personen mit abgeschlossener sozialberuflicher Ausbildung.


    Abschluß:

    Jede/r TeilnehmerIn schließt den Lehrgang mit einer schriftlichen Diplomarbeit ab, die eine gründliche Auseinandersetzung mit einem Fall, einem Tätigkeitsfeld oder einer grundsätzlichen Frage systemischer Theorie und Praxis darstellt. Diese Arbeiten sind ebenso als Abrundung der Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen zu verstehen wie auch als Beitrag zur Entwicklung einer sytemisch-sozialberuflichen Theorie. Sie sollen daher einerseits das Verständnis der KandidatIn für die Systemische Arbeit belegen, andererseits als Artikel über Systemische Arbeit publizierbar sein.
    Der Lehrgang schließt ab mit dem
    Systemischen Aufbaudiplom für Sozialarbeit und soziale Berufe.

    Für die Supervisionsausbildung gilt:

    Zulassung (entsprechend den Bedinguingen der ÖVS):

    • Alter 27 Jahre, 5 Jahre Berufspraxis

    • Abgeschlossene human- oder sozialwissenschaftlich fundierte Ausbildung (Universität, Fachhochschule, Akademie) oder ein dokumentiertes Äquivalent

    • Einschlägige Vorbildung in Selbsterfahrung und für die Supervision relevante Weiterbildung zusätzlich zur Berufsausbildung (mindestens 60 Stunden)

    • 60 Stunden Supervisionserfahrung im Einzel- und Mehrpersonen-Setting in den letzten 10 Jahren


    Abschluß:
    Für den Abschluss ist die Präsenz bei mindestens 80% der Seminare sowie die volle Erfüllung des Praxisteils erforderlich. Jede/r TeilnehmerIn schließt den Lehrgang mit einer schriftlichen Diplomarbeit ab, die eine gründliche Auseinandersetzung mit einem Fall, einem Tätigkeitsfeld oder einer grundsätzlichen Frage systemischer Supervision darstellt. _Die Arbeit wird in Form eines in sich geschlossenen wissenschaftlichen Textes abgefasst, und umfasst mindestens 30 Seiten.

    Diese Arbeiten sind ebenso als Abrundung der Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen zu verstehen wie auch als Beitrag zur Entwicklung einer systemisch-supervisorischen Theorie. Sie sollen daher einerseits das Verständnis der KandidatIn für die Systemische Supervision belegen, andererseits als Artikel über Systemische Supervision publizierbar sein.

    Jede Abschussarbeit wird von eine/r BegutachterIn aus dem Ausbildungsteam betreut und beurteilt.

    Bei Differenzen wird ein/e andere AusbildnerIn als ZweitgutachterIn beigezogen.

    Der Lehrgang schließt mit dem von der Österr. Vereinigung für Supervision (ÖVS) anerkannten Diplom für systemische Supervision.

     

     


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