ASYS Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision

Wir von ASYS – Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision fördern den Austausch und die Weiterentwicklung systemischen Denkens und professionellen systemischen Handelns für Interessierte aus der Sozialarbeit und den angrenzenden Bereichen wie Sozialpädagogik, Pädagogik, Medizin, Personalentwicklung u.a.

ASYS Lehrgänge „Systemische Supervision & Coaching“ starten

In Ostösterreich (Wien oder St. Pölten) planen wir für 2024 den nächsten Lehrgangsstart.
In Kooperation mit PINA bietet ASYS in Westösterreich in Feldkirch in Vorarlberg den Lehrgang „Systemische Supervision & Coaching“. Der nächste Lehrgang startet im Frühjahr 2025. Alle Infos dazu finden Sie hier.

ASYS Veranstaltungskalender

01.12.2023Boot Camp Antifragilität: Prokrastinieren, t.b.m. Training.Beratung.Moderation, Wien
07.12.2023ASYS Literatur-Arbeitskreis, via Zoom, walter.milowiz@asys.ac.at
12.- 13.02.2024ReTeaming mit Ben Furman, PINA, Feldkirch
05.- 06.04.2024Soziokratie – die kreativen Kräfte der Selbstorganisation wecken, ÖVS Vorarlberg, Lochau
08.05.- 11.05.2024Freundliche Übernahme? Kooperation und Ausschluss in Organisationskontexten, Gruppendynamisches Organisationstraining/-labor, Wien, michaela.judy@asys.ac.at
17.10.2024- 07.03.2025Bildung – Freiheit – Verantwortung, Gruppendynamische Jahresgruppe, Spital/Pyhrn, klaus.woegerer@asys.ac.at
01.05.2025ASYS Lehrgang „Systemische Supervision & Coaching“ 2025- 2027 in Kooperation mit PINA, Feldkirch
Der ASYS Veranstaltungskalender bietet eine Übersicht von Veranstaltungen, Seminaren und Trainings von ASYS und empfiehlt Veranstaltungen von ASYS Mitgliedern und Netzwerkpartner*innen.

Die „Wiener Schule“ systemischen Denkens

Wir von ASYS haben mit der „Wiener Schule“ systemischen Denkens fünf Grundprinzipien entwickelt: Vernetzung – Konstruktivistisches Paradigma – Selbsterhaltung – Zirkularität – Einbeziehung des Beobachters/der Beobachterin.

Wir arbeiten damit im Einsatz in der professionellen Praxis, in der Lehre, der Fort- und Weiterbildung, der beruflichen Reflexion sowie der forschenden theoretischen Weiterentwicklung.

NEUES von ASYS

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ASYS Lehrgang „Systemische Supervision & Coaching“ in Kooperation mit PINA
Ein wesentliches Element im Modul „Theorie und Praxis der Organisation“ ist das Planspiel. Von den Trainer:innen wird unter anderem Hierarchie eingeführt. Die Teilnehmer:innen haben die Aufgabe, in dieser Struktur eine Organisation zu gründen und einen Auftrag zu erfüllen. Die so entstehenden Dynamiken werden anschließend präsentiert und analysiert.
Das Foto zeigt den Umgang mit Führung, inszeniert als nonverbaler "Eiertanz".
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ASYS Lehrgang „Systemische Supervision & Coaching“ in Kooperation mit PINA
Ein wesentliches Element im Modul „Theorie und Praxis der Organisation“ ist das Planspiel. Von den Trainer:innen wird unter anderem Hierarchie eingeführt. Die Teilnehmer:innen haben die Aufgabe, in dieser Struktur eine Organisation zu gründen und einen Auftrag zu erfüllen. Die so entstehenden Dynamiken werden anschließend präsentiert und analysiert. 
Das Foto zeigt den Umgang mit Führung, inszeniert als nonverbaler Eiertanz.

Die systemische Zeitschrift von ASYS – das BASYS – ist gerade erschienen für alle ASYS Mitglieder. Das Editorial von Renate Fischer als Vorgeschmack …

Liebe Kolleg*innen,
pünktlich zum Schreiben des Editorials und überaus passend für dieses Heft bin ich einem verflixten Teufelskreis entkommen. Begonnen hat es – wie so oft, wenn der Teufel seine Hand im Spiel hat – ganz unspektakulär mit verstopfter Nase, ein bisschen Kopfweh und Müdigkeit. Eine kleine Unpässlichkeit halt, die sich dank großer Arbeitsflut relativ leicht ignorieren ließ. Mein Körper sagte: Hey, ich bin müde. Ich antwortete: Tut mir leid, es passt grad nicht.
Eine Woche später waren die Symptome deutlich stärker, die Arbeit aber nicht deutlich weniger geworden. Verärgert über den unpassenden Zeitpunkt beschloss ich, wohl oder übel übers Wochenende ein bisserl kürzer zu treten. Mein Körper, erfreut über den passenden Zeitpunkt, beschloss mir zu zeigen, dass es mit „ein bisserl kürzertreten“ nicht getan sein werde. Drei Tage später hatte mein Verstand das dann auch begriffen. Ich ging zum Arzt, der diagnostizierte eine Nebenhöhlenentzündung und verordnete Ruhe, Medikamente und Krankenstand. Okay, dachte ich, dann halt mal schnell entspannen … hopp, hopp, aber flott, ich hab schließlich nicht die ganze Woche Zeit! Mein Körper, der doch nun hatte, was er wollte, wollte nicht, was er bekam. So kann ich nicht entspannen, raunzte er und hatte weiterhin die Nase voll.
Systemisch geübte Leser*innen nicken jetzt bereits: eh klar, ein Teufelskreis. Wenn sich alles, was gedacht, gesagt und gemacht wird, auf eine Weise rückkoppelt, die das bestehende Muster verstärkt, dann hat der Teufel oftmals seine Freude daran. Das funktioniert im Kleinen wie im Großen, wie wir wissen.
Dieses Heft beschäftigt sich also mit des Teufels Freuden und darüber hinaus ganz generell mit der lohnenden Betrachtung von Rückkoppelungsprozessen. Alexandra Lidl lädt uns mit ihrer Abschlussarbeit dazu ein, Supervision durch die Brille der Rückkoppelung anzuschauen. Eine Einladung, der man unbedingt folgen sollte, spannt sie doch einen interessanten und übersichtlichen Bogen von der Theorie bis hin zur praktischen Umsetzung. Christian Reininger und Walter Milowiz machten sich ebenfalls mit der Rückkoppelungsbrille auf den Weg. Sie nahmen die kommunikativen Aspekte rund um Post Covid unter die Lupe und führen uns durch Teufelskreise, die allein schon beim Lesen schwindlig machen können.
Beiden Artikeln gemeinsam ist der Faktor Zeit. Es brauchte ganz sicher Zeit, diese Beiträge zu erdenken und zu schreiben. Und es braucht auch Zeit, sie zu lesen und sich deren Inhalte im eigenen Leben nutzbar zu machen. Zeit ist meines Erachtens ganz generell der Subtext dieses Heftes. Rückkoppelung passiert zwar meist schnell und unreflektiert. Was daraus entsteht bringt aber oft genug Sand ins Getriebe. Es liegt an uns, zu entscheiden, ob wir uns die Zeit nehmen, den Sand zu entfernen, um die dahinterliegenden Interaktionsmuster zu erforschen.
Der Vorstand von ASYS hat sich dieses Jahr auf jeden Fall die Zeit genommen und einige erfolgreiche Aktivitäten gesetzt. In diesem Heft könnt ihr die Berichte von zwei spannenden Veranstaltungen unseres Vereins nachlesen: der Präsentation des letzten BASYS-Themenheftes mit dem Schwerpunkt „Persönlichkeitsentwicklung und Ausbildung“ im Mai dieses Jahres und dem ASYS-Herbstfest mit dem Titel „Verlust und Bewältigung“ im September dieses Jahres. Ein großes Danke an Joachim Malleier und Brigitte Mayr für die erfolgreiche Mitgestaltung dieser Veranstaltungen und die tollen Beiträge zum jeweiligen Thema.
Wie immer finden sich in diesem Heft auch wieder Buchrezensionen, eine herzliche Einladung zum Mittun im Verein ASYS und ein paar Termine für den Kalender. Wer darüber hinaus noch Zeit hat, für den hält im Feuilleton der Teufel noch eine kleine Liste seiner liebsten Kreise bereit. Vielen Dank an die ASYS-Lehrtrainer*innen für die filmischen Inputs dazu und herzlichen Dank an meinen Kollegen Mahmoud Yousef für die grafische Umsetzung meiner Idee.
Abschließend noch ein Wort zu meinem eingangs erwähnten Teufelskreis: mein Körper und ich, wir drehten uns letztlich so lange im Kreis, bis wir die meisten der Termine, die ich keinesfalls versäumen wollte, versäumt hatten. Danach fand ich das Nichtstun eigentlich ganz okay und als ich mich damit endlich gut arrangiert hatte … war ich gesund.
Ich wünsche euch eine spannende Zeit mit diesem Heft und freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Renate Fischer
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Wieso kommt mir das nur so bekannt vor 😅🙆‍♀️ toll geschrieben! Freu mich schon auf die neue Ausgabe!

Wenn der Sommer kommt zieht es viele Menschen auf Inseln. Diese Inseln gibts zu sehen in Feldkirch in Vorarlberg.
ASYS – Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision bietet in Kooperation mit PINA den Lehrgang "Systemische Supervision & Coaching" ebendort. Nächster Lehrgangsstart: Mai 2025
Foto: Klaus Kimbacher
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Wenn der Sommer kommt zieht es viele Menschen auf Inseln. Diese Inseln gibts zu sehen in Feldkirch in Vorarlberg. 
ASYS - Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit,  Beratung und Supervision bietet in Kooperation mit PINA den Lehrgang Systemische Supervision & Coaching ebendort. Nächster Lehrgangsstart: Mai 2025
Foto: Klaus Kimbacher

Am 11. Mai fand die erste Präsentation der 1996 gegründeten Zeitschrift BASYS statt. Nach der Begrüßung durch Klaus Kimbacher erzählte Walter Milowiz, wie aus dem kleinen Blättchen mit Interna und ein paar zusammen gesammelten kleinen Artikeln eine wissenschaftliche Zeitschrift wurde.
Renate Fischer leitete mit einem Auszug aus dem Coachingroman „Hinter den Kulissen“ (Renate Fischer, Klaus Kimbacher), der von dem Schreiben einer „wirklich“ guten Abschlussarbeit handelte, zum Hauptteil über.
Joachim Malleier stellte seine Abschlussarbeit (Bild) vor, die einen Schwerpunkt des neuen BASYS-Themenheftes „Persönlichkeit und Ausbildung“ darstellt. Entlang der Themen Zeit, Raum und Autorität kam es zu einer spannenden Diskussion.
Ein anregender Abend, wir freuen uns auf ein nächstes Mal.
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Am 11. Mai fand die erste Präsentation der 1996 gegründeten Zeitschrift BASYS statt. Nach der Begrüßung durch Klaus Kimbacher erzählte Walter Milowiz, wie aus dem kleinen Blättchen mit Interna und ein paar zusammen gesammelten kleinen Artikeln eine wissenschaftliche Zeitschrift wurde. 
Renate Fischer leitete mit einem Auszug aus dem Coachingroman „Hinter den Kulissen“ (Renate Fischer, Klaus Kimbacher), der von dem Schreiben einer „wirklich“ guten Abschlussarbeit handelte, zum Hauptteil über.
Joachim Malleier stellte seine Abschlussarbeit (Bild) vor, die einen Schwerpunkt des neuen BASYS-Themenheftes „Persönlichkeit und Ausbildung“ darstellt. Entlang der Themen Zeit, Raum und Autorität kam es zu einer spannenden Diskussion.
Ein anregender Abend, wir freuen uns auf ein nächstes Mal.

Die systemische Zeitschrift von ASYS – das BASYS – ist gerade erschienen für alle ASYS Mitglieder. Das Editorial von Renate Fischer als Vorgeschmack …

Liebe Kolleg_innen,
was bildet ihr euch ein? Okay, stopp! Falsch herum! Was bildet ihr euch AUS? Passend zum aktuellen Themenheft halte ich das durchaus für eine lohnenswerte Frage. Daher gleich nochmal: was bildet ihr euch aus? Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, welcher Teil in euch sich zurzeit gerade aus- und weiterbildet? Oder von welchem Teil ihr euch vielleicht auch nur einbildet, ihn auszubilden? Gibt’s dazu eine Vermutung? Ein inneres Bild vor Augen? Eine innere oder äußere To-Do-Liste zum Abhaken? Oder machen solche Überlegungen vor allem Stress? Einen Knopf im Kopf, wie beim Dilemma des Tausendfüßlers, der auf der Innenseite unseres Deckblattes zitiert wird?
Die Frage ist ja wahrscheinlich auch, wieweit Persönlichkeitsentwicklung überhaupt eine Sache sein kann, die sich bewusst und zielgerichtet steuern lässt. Auch wenn wir im Vereinsvorstand beispielsweise bemüht waren, das Ruder in der Hand zu halten, so ließ sich im letzten Jahr nicht immer alles so lenken wie wir wollten. Die Lehrgänge in Eisenstadt sind ab Sommer 2023 Geschichte. Das war so nicht geplant. Dafür wird Neues angedacht werden. Vorstand und Trainerteam sind hier aktiv an der weiteren Entwicklung dran.
Wohin sich unser Verein in den letzten zwölf Monaten – gewollt oder ungewollt – ausgebildet hat, könnt ihr wie immer im Protokoll der Generalversammlung nachlesen. Und zum Themenheft passend möchte ich euch an dieser Stelle auch die Bücher der ASYS-Bibliothek ans Herz legen. Im Protokoll findet ihr eine Liste, welche Bücher neu dazugekommen sind und euch für Aus-und Weiterbildung ab nun zur Verfügung stehen.
Neu dazugekommen ist auch ein Ehrenmitglied des Vereins. Bernhard Lehrs Vorstandsmitgliedschaft hat sich zur Ehrenmitgliedschaft entwickelt. Walter Milowiz findet in dieser Ausgabe Worte dafür, denen ich mich nur anschließen kann: vielen Dank für alles, lieber Bernhard. Deine weitere Mitgliedschaft wird uns allen eine Ehre sein!
Den Hauptteil dieses BASYS füllen diesmal zwei beachtenswerte Abschlussarbeiten, die sich unter anderem mit den Inhalten unserer Supervisionsausbildung und deren daraus entstehenden „Kollateralschäden“ auseinandersetzen. Stefan Taibl hat für seine Arbeit zum Thema „Kompetenzentwicklung und Entwicklung einer beruflichen Identität in der Supervisionsausbildung“ spannende Interviews geführt und stellt individuelle Erfahrungen dem theoretischen Kompetenzprofil der Ausbildung gegenüber. Joachim Malleier schildert seine Erfahrungen mit dem Lehrgang anhand der Metapher der Kapitänsausbildung und lässt uns auf anschauliche Weise an seiner Reise „Vom Matrosen zum Kapitän“ teilhaben.
In gewohnter BASYS-Manier gibt es am Ende des Heftes wieder bebilderte Denkanstöße, Buchtipps, eine Einladung zum aktiven Mitmachen im Verein und die Terminliste am Ende des Heftes.
Vergesst über all diese Inhalte bitte nicht, das Vereinsfest am 30.9. auf eure To-Do-Liste zu setzen. Das damit einhergehende Workshop wird sich mit dem Thema „Verlust“ auseinandersetzen. Und auch die Herbstausgabe unseres Heftes wird spannend. „Teufelskreise“ werden dann thematisch auf euch losgelassen werden und wer bei diesem Thema mitmischen will, der schreibt uns bitte!
Abschließend bleibt mir noch, zu hoffen, dass sich mit 2023 für uns alle ein wunderbares Jahr ausbilden wird und wir uns bei der ein oder anderen Veranstaltung wieder persönlich treffen werden!
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