ASYS Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision

Wir von ASYS – Arbeitskreis für Systemische Sozialarbeit, Beratung und Supervision fördern den Austausch und die Weiterentwicklung systemischen Denkens und professionellen systemischen Handelns für Interessierte aus der Sozialarbeit und den angrenzenden Bereichen wie Sozialpädagogik, Pädagogik, Medizin, Personalentwicklung u.a.

ASYS Lehrgänge starten wieder im März 2022

An der FH Burgenland in Eisenstadt starten wieder unsere Lehrgänge in Kooperation mit dem AIM.

2021 – ASYS feiert!

Seit 25 Jahren entwickelt ASYS systemisches Denken und Handeln für den professionellen Beratungseinsatz. 1996 wurde ASYS von Bernard Lehr, Ursula Mayer und Walter Milowiz gegründet.

Die „Wiener Schule“ systemischen Denkens

Wir von ASYS haben mit der „Wiener Schule“ systemischen Denkens fünf Grundprinzipien entwickelt: Vernetzung – Konstruktivistisches Paradigma – Selbsterhaltung – Zirkularität – Einbeziehung des Beobachters/der Beobachterin. Wir arbeiten damit im Einsatz in der professionellen Praxis, in der Lehre, der Fort- und Weiterbildung, der beruflichen Reflexion sowie der forschenden theoretischen Weiterentwicklung.

NEUES von ASYS

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Die systemische Zeitschrift von ASYS – das BASYS – erscheint demnächst für alle ASYS-Mitglieder. Das Editorial von Renate Fischer als Vorgeschmack …
Liebe Kolleg*innen,
jeder von uns kennt sie, die Situationen, bei denen wir uns im Kreis drehen. Gedankliches Kreisen kommt bekanntlich besonders häufig vor. Während ich vor dem Laptop sitze und mich auf das Editorial konzentriere, kreisen meine Gedanken beispielsweise um den Autounfall, den ich vor drei Wochen auf dem Weg in den Urlaub hatte … Dieser PKW, der uns mitten auf der Autobahn ohne ersichtlichen Grund geschnitten und gegen die Betonabgrenzung zum Mittelstreifen gedrängt hat … Nein, stopp, das passt jetzt natürlich überhaupt nicht hier her. ZIRKULARITÄT ist das Motto der Stunde. Was könnte ich einleitend dazu schreiben, das nicht schon sattsam bekannt ist und das die Leser*innen nicht zum Einschlafen langweilig finden? … Der Lenker muss übrigens einen Sekundenschlaf gehabt haben, anders ist das nicht erklärbar. Anderenfalls hätte er doch im letzten Moment noch gegengelenkt und es wäre nicht … Genug, es geht hier selbstverständlich nicht um mein „Was wäre, wenn …“, sondern um unser aktuelles, wunderbares Themenheft. Der Begriff „Zirkularität“ muss für die Profis unter uns nicht lange erklärt werden. Eh klar, es handelt sich dabei um Wechselwirkungen, um gegenseitige Beeinflussung, um Vernetzung, um Rückkoppelung der Wirkung des eigenen Verhaltens auf andere … Apropos Wirkung des eigenen Verhaltens, wenn wir zuvor auf der Raststation auch nur ein paar Minuten länger Kaffee getrunken hätten, dann wäre uns das alles erspart geblieben und der Sekundenschläfer hätte niemanden gerammt. Oder aber jemand anderen gerammt, der nicht so viele Schutzengel hatte? Und dann wäre die Situation für ihn vielleicht nicht so glimpflich ausgegangen und er müsste ab jetzt jahrelang Schmerzensgeld … Schluss damit!
Wenn wir hier schon von „jahrelang“ sprechen, dann reden wir doch lieber von wesentlich Angenehmeren. Zum Beispiel davon, dass sich bei ASYS seit nunmehr 25 Jahren alles um systemisches Denken und somit um Zirkularität dreht. Wie Klaus Wögerer in seinem Festvortrag so anschaulich beschreibt, kreisen nicht nur die ASYS-Mitglieder, sondern auch jede Menge aktuelle und ehemalige Ausbildungsteilnehmer*innen seit einem Vierteljahrhundert um ASYS. Immer wieder gibt es regen Austausch, durch den neue Projekte angestoßen werden. Vernetzung, Rückkoppelung und Wechselwirkungen sind also keine leeren Begriffe, sie lassen uns wachsen und gedeihen.
Was ich unserem Unfallgegner, diesem Idioten, hingegen alles angedeihen lassen möchte, werde ich hier nicht aufzählen. Der „Idiot“ dient mir hier lediglich als Überleitung zu Christian Reiningers einleitenden Artikel zu Zirkularität und Diagnoseerstellung bzw. Interventionsplanung. Denn ja, natürlich hat er recht, wenn er darauf hinweist, dass jede Diagnose Nebenwirkungen hat und Menschen dadurch mitunter auf sehr wenige Merkmale reduziert werden. Jeder, der schon mal mit Sekundenschlaf gekämpft hat und sich deshalb noch lange nicht als Idiot bezeichnen würde, wird ihm hier zurecht zustimmen. Ich nehme daher – zähneknirschend, aber doch – das Wort „Idiot“ wieder zurück.
Denn was passieren kann, wenn jemand ein Leben lang von anderen Menschen Diagnosen umgehängt bekommt und was dabei entstehen kann, wenn eine Lebensgeschichte über Jahrzehnte hinweg von einer Institution an die andere weitergereicht wird, das wurde all jenen von uns, die bei der Fachtagung von ASYS persönlich oder virtuell anwesend waren, detailreich vor Augen geführt. Ich ziehe meinen Hut vor den Studierenden der Fachhochschule St. Pölten und deren Anleitern des Bachelorprojekts, die uns durch diese außergewöhnliche Fachtagung geführt haben. Wer von euch nicht dabeisein konnte, darf diesen Umstand jetzt noch einmal ausgiebig bedauern und sich danach Zeit für die absolut lesenswerten Artikel und Auszüge der Bachelorarbeiten nehmen, die uns die Student*innen dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt haben. Selten gibt es so eine Fülle an spannenden, aufschlussreichen und von vielen Seiten beleuchteten Texten zu einem Thema zu lesen. Beim Schmökern in den Beiträgen kann man sogar die eigenen Gedankenkreise vergessen und wieder Abstand nehmen von unliebsamen Erinnerungen.
Wem das allerdings nicht ganz so leicht gelingt oder wer gerade schwer trägt an Sorgen und Ängsten, dem möchte ich abschließend schon jetzt unser NÄCHSTES BASYS ans Herz legen. Denn im Frühjahr 2022 wird das Thema ANGST im Mittelpunkt unseres Heftes stehen und – so hoffe ich – vielen von uns zu neuen Gedankenanstößen verhelfen. Beiträge, Anregungen und Diskussionsrunden können wie immer gerne an die Redaktion gesendet bzw. über den Verein initiiert werden.
Ich freue mich auf eure Beiträge und wünsche euch einen angenehmen Herbst und Winter!

Das BASYS wird allen ASYS-Mitglieder kostenfrei zugesandt. Wenn Sie BASYS regelmäßig (2x jährlich) erhalten möchten, können Sie das BASYS abonnieren oder Mitglied werden: office@asys.ac.at und das BASYS Archiv auf www.asys.ac.at
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Die systemische Zeitschrift von ASYS - das BASYS - erscheint demnächst für alle ASYS-Mitglieder. Das Editorial von Renate Fischer als Vorgeschmack ... 
Liebe Kolleg*innen,
jeder von uns kennt sie, die Situationen, bei denen wir uns im Kreis drehen. Gedankliches Kreisen kommt bekanntlich besonders häufig vor. Während ich vor dem Laptop sitze und mich auf das Editorial konzentriere, kreisen meine Gedanken beispielsweise um den Autounfall, den ich vor drei Wochen auf dem Weg in den Urlaub hatte … Dieser PKW, der uns mitten auf der Autobahn ohne ersichtlichen Grund geschnitten und gegen die Betonabgrenzung zum Mittelstreifen gedrängt hat … Nein, stopp, das passt jetzt natürlich überhaupt nicht hier her. ZIRKULARITÄT ist das Motto der Stunde. Was könnte ich einleitend dazu schreiben, das nicht schon sattsam bekannt ist und das die Leser*innen nicht zum Einschlafen langweilig finden? … Der Lenker muss übrigens einen Sekundenschlaf gehabt haben, anders ist das nicht erklärbar. Anderenfalls hätte er doch im letzten Moment noch gegengelenkt und es wäre nicht …  Genug, es geht hier selbstverständlich nicht um mein „Was wäre, wenn …“, sondern um unser aktuelles, wunderbares Themenheft.  Der Begriff „Zirkularität“ muss für die Profis unter uns nicht lange erklärt werden. Eh klar, es handelt sich dabei um Wechselwirkungen, um gegenseitige Beeinflussung, um Vernetzung, um Rückkoppelung der Wirkung des eigenen Verhaltens auf andere ... Apropos Wirkung des eigenen Verhaltens, wenn wir zuvor auf der Raststation auch nur ein paar Minuten länger Kaffee getrunken hätten, dann wäre uns das alles erspart geblieben und der Sekundenschläfer hätte niemanden gerammt. Oder aber jemand anderen gerammt, der nicht so viele Schutzengel hatte? Und dann wäre die Situation für ihn vielleicht nicht so glimpflich ausgegangen und er müsste ab jetzt jahrelang Schmerzensgeld … Schluss damit! 
Wenn wir hier schon von „jahrelang“ sprechen, dann reden wir doch lieber von wesentlich Angenehmeren. Zum Beispiel davon, dass sich bei ASYS seit nunmehr 25 Jahren alles um systemisches Denken und somit um Zirkularität dreht. Wie Klaus Wögerer in seinem Festvortrag so anschaulich beschreibt, kreisen nicht nur die ASYS-Mitglieder, sondern auch jede Menge aktuelle und ehemalige Ausbildungsteilnehmer*innen seit einem Vierteljahrhundert um ASYS. Immer wieder gibt es regen Austausch, durch den neue Projekte angestoßen werden. Vernetzung, Rückkoppelung und Wechselwirkungen sind also keine leeren Begriffe, sie lassen uns wachsen und gedeihen.
Was ich unserem Unfallgegner, diesem Idioten, hingegen alles angedeihen lassen möchte, werde ich hier nicht aufzählen. Der „Idiot“ dient mir hier lediglich als Überleitung zu Christian Reiningers einleitenden Artikel zu Zirkularität und Diagnoseerstellung bzw. Interventionsplanung. Denn ja, natürlich hat er recht, wenn er darauf hinweist, dass jede Diagnose Nebenwirkungen hat und Menschen dadurch mitunter auf sehr wenige Merkmale reduziert werden. Jeder, der schon mal mit Sekundenschlaf gekämpft hat und sich deshalb noch lange nicht als Idiot bezeichnen würde, wird ihm hier zurecht zustimmen. Ich nehme daher – zähneknirschend, aber doch – das Wort „Idiot“ wieder zurück. 
Denn was passieren kann, wenn jemand ein Leben lang von anderen Menschen Diagnosen umgehängt bekommt und was dabei entstehen kann, wenn eine Lebensgeschichte über Jahrzehnte hinweg von einer Institution an die andere weitergereicht wird, das wurde all jenen von uns, die bei der Fachtagung von ASYS persönlich oder virtuell anwesend waren, detailreich vor Augen geführt. Ich ziehe meinen Hut vor den Studierenden der Fachhochschule St. Pölten und deren Anleitern des Bachelorprojekts, die uns durch diese außergewöhnliche Fachtagung geführt haben. Wer von euch nicht dabeisein konnte, darf diesen Umstand jetzt noch einmal ausgiebig bedauern und sich danach Zeit für die absolut lesenswerten Artikel und Auszüge der Bachelorarbeiten nehmen, die uns die Student*innen dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt haben. Selten gibt es so eine Fülle an spannenden, aufschlussreichen und von vielen Seiten beleuchteten Texten zu einem Thema zu lesen. Beim Schmökern in den Beiträgen kann man sogar die eigenen Gedankenkreise vergessen und wieder Abstand nehmen von unliebsamen Erinnerungen. 
Wem das allerdings nicht ganz so leicht gelingt oder wer gerade schwer trägt an Sorgen und Ängsten, dem möchte ich abschließend schon jetzt unser NÄCHSTES BASYS ans Herz legen. Denn im Frühjahr 2022 wird das Thema ANGST im Mittelpunkt unseres Heftes stehen und – so hoffe ich – vielen von uns zu neuen Gedankenanstößen verhelfen. Beiträge, Anregungen und Diskussionsrunden können wie immer gerne an die Redaktion gesendet bzw. über den Verein initiiert werden. 
Ich freue mich auf eure Beiträge und wünsche euch einen angenehmen Herbst und Winter! 

Das BASYS wird allen ASYS-Mitglieder kostenfrei zugesandt. Wenn Sie BASYS regelmäßig (2x jährlich) erhalten möchten, können Sie das BASYS abonnieren oder Mitglied werden: office@asys.ac.at und das BASYS Archiv auf www.asys.ac.at

Im Sept. und Okt. fand das Trainingsmodul „Konflikt, Krise und andere Stichwörter …“ im Lehrgang „Systemische Supervision & Coaching“ in Feldkirch in Vorarlberg statt. Bei Konflikten und Krisen sollten wir uns als Berater*innen, Sozialarbeiter*innen & Supervisor*innen fragen:
Welche Konflikt- und Krisendefinitionen habe ich selbst, wo beginnen sie, wo sind sie ganz konkret, wo dehnbarer?
Und welche Funktion/Rolle/Position/Haltung/Denken nehme ich dabei ein als Berater*in, Sozialarbeiter*in & Supervisor*in?
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Das nächste BASYS erscheint im November’21 als Themenheft "Zirkularität". Ein wichtiger Teil berichtet von der Fachtagung zum 25-jährigen Jubiläum von ASYS, bei der eindrucksvoll das Bachelorprojekt von Studierenden der Fachhochschule St. Pölten, Studiengang Soziale Arbeit präsentiert wurde. Dieses Projekt wurde von Prof. Dr. Walter Milowiz und DSA Christian Reininger MSc begleitet. Mehr ansehenWeniger ansehen

Das nächste BASYS erscheint im November21 als Themenheft Zirkularität. Ein wichtiger Teil berichtet von der Fachtagung zum 25-jährigen Jubiläum von ASYS, bei der eindrucksvoll das Bachelorprojekt von Studierenden der Fachhochschule St. Pölten, Studiengang Soziale Arbeit präsentiert wurde. Dieses Projekt wurde von Prof. Dr. Walter Milowiz und DSA Christian Reininger MSc begleitet.

Rückblick auf das Modul „Experimentelles Verhalten als Intervention“ im Rahmen des Diplomlehrganges „Systemische Supervision & Coaching“ in Kooperation mit PINA, Feldkirch.

"Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit anderen Augen zu sehen." (Marcel Proust)

Raphael Latzer hat ETWAS erschaffen … (siehe Foto).

Für Martin Fellacher entsteht die Geschichte „Das verwunderliche Tier“:

Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, ein Etwas. Dieses schien sich aus vielen spannenden Teilen zusammen zu setzen, nur als Gesamtes ergab es nicht viel Sinn. Aber stabil war es, wenn es stand: Man konnte es schupfen, doch es blieb stehen wie ein Fels in der Brandung. Noch seltsamer wirkte es, wenn man es auf den Kopf stellte. Ganz so stabil war es dann aber nicht mehr. Wie man es auch drehte und wendete, die Positionen seiner Arme – oder was auch immer das war – veränderte: Sinn machen wollte das alles keinen. Das Etwas hatte auch einen großen, blauen Kopf. Knöpfe markierten seine Augen. Eines Tages passierte etwas Seltsames: Der große, blaue Kopf platzte. Und plötzlich wurde klar, was das Etwas darstellte: Ein verwunderliches Tier. Der blaue Kopf hatte den Blick darauf verwehrt.
Das verwunderliche Tier fand auch rasch einen Besitzer, der es hegte und pflegte, streichelte und kraulte und ihm zu fressen gab.
Verwunderlich war nur, dass das verwunderliche Tier manchmal seinen Besitzer attackierte, obwohl er so gut zu ihm war. Wenn das passierte, blickte es danach scheinbar unschuldig aus dem Fenster. Doch wenn es dem Besitzer genug war, durfte es nicht mehr auf seinem Schoß bleiben und er stellte es auf den Boden. Und wenn er wütend war, gab er ihm sogar mit seinen Füßen einen Stoß, sodass es umfiel. Doch danach bedauerte er dies sehr rasch und half ihm wieder auf. So lebten die beiden lange und zufrieden miteinander. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
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Rückblick auf das Modul „Experimentelles Verhalten als  Intervention“ im Rahmen des Diplomlehrganges „Systemische Supervision & Coaching“ in Kooperation mit PINA, Feldkirch.

Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit anderen Augen zu sehen. (Marcel Proust)

Raphael Latzer hat ETWAS erschaffen ... (siehe Foto). 

Für Martin Fellacher entsteht die Geschichte „Das verwunderliche Tier“:

Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, ein Etwas. Dieses schien sich aus vielen spannenden Teilen zusammen zu setzen, nur als Gesamtes ergab es nicht viel Sinn. Aber stabil war es, wenn es stand: Man konnte es schupfen, doch es blieb stehen wie ein Fels in der Brandung. Noch seltsamer wirkte es, wenn man es auf den Kopf stellte. Ganz so stabil war es dann aber nicht mehr. Wie man es auch drehte und wendete, die Positionen seiner Arme – oder was auch immer das war – veränderte: Sinn machen wollte das alles keinen. Das Etwas hatte auch einen großen, blauen Kopf. Knöpfe markierten seine Augen. Eines Tages passierte etwas Seltsames: Der große, blaue Kopf platzte. Und plötzlich wurde klar, was das Etwas darstellte: Ein verwunderliches Tier. Der blaue Kopf hatte den Blick darauf verwehrt.
Das verwunderliche Tier fand auch rasch einen Besitzer, der es hegte und pflegte, streichelte und kraulte und ihm zu fressen gab.
Verwunderlich war nur, dass das verwunderliche Tier manchmal seinen Besitzer attackierte, obwohl er so gut zu ihm war. Wenn das passierte, blickte es danach scheinbar unschuldig aus dem Fenster. Doch wenn es dem Besitzer genug war, durfte es nicht mehr auf seinem Schoß bleiben und er stellte es auf den Boden. Und wenn er wütend war, gab er ihm sogar mit seinen Füßen einen Stoß, sodass es umfiel. Doch danach bedauerte er dies sehr rasch und half ihm wieder auf. So lebten die beiden lange und zufrieden miteinander. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
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